MEINE ÜBERZEUGUNG

Seit meiner schmerzlichen Erfahrung vor 20 Jahren in Tonga bin ich von der Aloe Vera fasziniert. Es war immer mein Wunsch, diese einzigartige Pflanze und die Merino-Produkte bekannt zu machen und unter die Leute zu bringen.
 

MEINE ERLEBNISSE

Zwischen 1997 und 2000 lebte ich in Neuseeland. Ursprünglich geplant war ein einjähriger Sprachaufenthalt in Christchurch, Neuseeland. Dank glücklicher Umstände, ich hatte dank meinem Hausvermieter eine Anstellung als Rasenspezialist bei seinem Bruder gefunden, hat sich mein Aufenthalt um weitere zwei Jahre verlängert. Ich war somit täglich der Sonne ausgesetzt. Sonnenbrand war an der Tagesordnung, doch ich behandelte ihn nie richtig. In meiner Freizeit fuhr ich oft nach Kaikoura an die Ostküste Neuseelands. Der Fischerort ist bekannt für seine Bootstouren, auf denen Wale in freier Wildbahn beobachtet werden können. Seit meiner Jugend faszinieren mich die majestätischen Tiere. Die angebotenen Touren fand ich jedoch langweilig, da man vom Wal kaum etwas sah, abgesehen von der berühmten Schwanzflosse.

Der Zufall wollte es, dass ich im Sommer 1998 in einem Pub in Christchurch einen Engländer Namens John Beauchamp kennenlernte. Er erzählte mir, dass er nach Tonga auswandern werde, um dort eine Segelschule mit Whale Watching zu eröffnen. Ich wurde sofort hellhörig – das Königreich Tonga ist eines der wenigen Länder weltweit, welches das Schwimmen mit Walen erlaubt. Bereits ein paar Wochen später sass ich im Flieger nach Tonga. Der Tourismus existierte damals noch nicht, die Buckelwale waren entsprechend zutraulich. Täglich verbrachten John und ich mehrere Stunden auf hoher See. Sofort zogen mich die faszinierenden Tiere in ihren Bann – und ich vergass des Öfteren die Sonnencreme. Fast jeden Abend war ich krebsrot.

Als die Wale an einem Tag kaum aktiv waren und wir mehrere Stunden auf dem Boot nach ihnen Ausschau hielten, vergass ich lediglich, meine Füsse einzucremen. Auf Deck an der prallen Sonne bemerkte ich nicht, dass sie immer röter wurden. Am Abend bekam ich die Quittung: Fürchterliche Schmerzen und sehr hohes Fieber quälten mich. Geweckt von meinen Schmerzensschreien eilte ein Einheimischer herbei. Er zerrte mich aus dem Bett, hievte mich über seine Schulter und lief mit mir in den Busch – mitten hinein in eine «Kaktusplantage». Ich wurde panisch, dieser unbekannte Tonganer wollte mich tatsächlich in «Kakteen» hineinlegen?? Was ich nicht wusste: Bei den vermeintlichen «Kakteen» handelte es sich um Aloe Vera Pflanzen. Keine Stacheln also, dafür schnitt er ein Blatt ab und zog die Aussenhaut ab. Er legte mir das Fleisch der Pflanze auf die geschwollene, entzündete Haut (der Fussrücken hatte sich so aufgeschwollen, dass ich vor lauter Blasen nur noch die Zehennägel sah!). Danach brachte er mich zurück auf mein Zimmer. Am nächsten Tag waren die Schwellung und die Entzündung fast verschwunden – ich war begeistert von dieser Pflanze. Später habe ich in einer Drogerie in Christchurch, Neuseeland das Merino Aloe Vera Gel gefunden. Bis heute kommt es bei jeder Sonneneinwirkung zur Anwendung – sei es beim Wandern, Skifahren oder Schwimmen. Und: Ich hatte seither keinen einzigen Sonnenbrand mehr. Das wohltuende Gel hilft der Haut, sich sofort zu regenerieren. Auch bei anderen Hautirritationen wirkt es lindernd (siehe Erfahrungsberichte).

Samuel Fankhauser
Merino-Schweiz